2019

Wir treffen uns einmal im Monat, um uns auszutauschen und uns Mut zu machen mit dem Ziel, wieder zu uns selbst zu finden.

Der Abend besteht in der Regel aus zwei Teilen:

Im ersten Abschnitt berichtet jede, die möchte, über ihre Krankheit und ihre Probleme und Nöte, die damit einher gehen.

 

Es versteht sich von selbst, dass alles in der Gruppe bleibt!

 

Im zweiten Teil wollen wir uns gegenseitig aufbauen durch positive und schöne Aktivitäten.

Unsere Ziele:

  • Den Boden unter den Füßen wiederfinden!
  • Lebensfreude!

Lass Dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!

Astrid Lindgren

2. Dezember 2019

Gemeinsames Singen und Vorlesen kleiner Geschichten zur Vorweihnachtszeit

Nach der Gesprächsrunde besuchten uns drei Damen des Chores ‚More Than Voices‘ aus Rossenbach, mit denen wir in gemütlicher Runde Weihnachtslieder sangen und kleine Geschichten vorlasen. Nicole Heine-Brosch begleitete uns auf der Gitarre.

Viele Lieder verursachten Gänsehaut und riefen Kindheitserinnerungen bei den Anwesenden hervor. Der Abend war ein schöner Einklang
in die Vorweihnachtszeit.

Das dem mamma CAMPY-Team hatte für jede Teilnehmerin eine kleine Weihnachtsüberraschung vorbereitet.

Der Zauber dieser stillen Zeit fängt sich im Kerzenschein.
Auf Tannenzweig und grünem Kranz, umwirbt er uns im Flammentanz und zieht mit weihnachtlichem Glanz in unsre Herzen ein.

Anika Menger

4. November 2019

Orientalischer Tanzabend mit Chris

Chris hat seit ihrem 17. Lebensjahr unzählige Kurse in verschiedenen Tanzarten absolviert und ist beim
Orientalischen Bauchtanz ‚hängengeblieben‘.

Neben Tanzauftritten gab sie auch Unterricht im Orientalischen Tanz.

Tanzen macht nicht nur Spaß, es hat auch eine heilsame Wirkung: Fatigue, Stress und Schmerz können durch Tanztherapie
vermindert und die Lebensqualität signifikant gesteigert werden.

Eine Studie der Klinik für Tumorbiologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Einsatz von Tanz in der onkologischen
Rehabilitation zeigt: Tanztherapie kann das Wohlbefinden und Selbstvertrauen von Krebspatienten stärken.
Durch Körperbewegungen können Gefühle und Stimmungen ausgedrückt werden. Dies trägt dazu bei, Konflikte besser zu
verarbeiten sowie Ängste und Depressionen zu mindern.

Tanzen ist ein Gespräch zwischen Körper und Seele.

Danke Chris.

Chris leitete den zweiten Teil und zeigte den Anwesenden mit einer leichten
Choreographie typische Bewegungen des Orientalischen Bauchtanzes.

Die Teilnehmerinnen tanzten erwartungsvoll und begeistert mit.

7. Oktober 2019

Gesprächsrunde

Die Gesprächsrunde dauerte an diesem Abend sehr lange.
Aus diesem Grund wurde der geplante Orientalische Tanz-Workshop auf das nächste Mal verschoben.

2. September 2019

Wir luden herzlich zu einem Abend  mit Maria Wasner ein, die uns in Atempädagogik auf Grundlage der Middendorf-Methode anleitete.

Maria Wasner ist Diplom Sozialpädagogin und Atempädagogin.

Sie arbeitet auch als Musikschulleiterin.

Jeder Mensch ist einzigartig und dies ist über den individuellen Atemrhythmus erfahrbar –
„So wie wir leben, so atmen wir – so wie wir atmen, so leben wir …“

Norbert Faller – Atem und Bewegung

Herzlichen Dank an Frau Wasner.

Atempädagogik eignet sich für Menschen jeden Alters und wirkt als sanfte, ganzheitliche Methode.

Sie wird in vielen Bereichen und im Rahmen der Prävention und der Rehabilitation angewandt.

 

Ob Leichtigkeit oder Enge – der Atem reagiert auf alles, sofort und für jeden spürbar.

Atemlos, oft getrieben durch den Alltag, kennen viele das Ergebnis: chronische Rückenverspannungen, Schmerzen, Heiserkeit, Kraftlosigkeit.

 

Wir lernten an diesem Abend, mit Bewegung und in Ruhe den Atem wahrzunehmen, ihn zu
lenken und freizulassen. Wir entspannten und zentrierten uns.
So gewannen wir wieder Kraft für den Alltag.

5. August 2019

Walken zum Aussichtsturm Nümbrecht

Da das Pfarrheim im August Ferien macht und geschlossen ist, trafen wir uns im Bistro
im Sportpark Nümbrecht
.

Heidrun Koch ist seit vielen Jahren sehr engagiert
im SSV Nümbrecht als Sportpädagogin tätig.

mamma CAMPY lud danach zu einem kleinen Abendimbiss im Bistro ein.

Die Gesprächsrunde fiel aus. Stattdessen saß die Gruppe bei einer gemütlichen Runde zusammen.

Der Abend wurde sehr gut angenommen. Vor allem auch, weil diesmal keine Probleme besprochen wurden, sondern das Treffen als ein entspanntes, lockeres Zusammensein empfunden wurde.

Andrea Böhland, die auch unseren Feinmotorikabend gestaltete, spendete allen Teilnehmerinnen kleine, selbstgemachte Schlüsselanhänger mit dem mamma CAMPY-Logo und kleinen Schutzengeln.

Vielen, herzlichen Dank Frau Böhland.

Nach einer kleinen Stärkung übernahm Frau Koch: Auf ein kleines Aufwärmtraining folgte unter ihrer Leitung unsere ‚Walk-Runde‘ zum Aussichtsturm.
Dort machten wir Übungen zur Koordination, Dehnung und Stärkung.

Ein großes Dankeschön an Heidrun Koch.

1. Juli 2019

Wir freuten uns sehr, dass uns Dr. med. Jürgen Schwickerath vom Brustzentrum Siegen-Olpe

zu einer Frage-Antwort-Runde mit dem Thema Onkologie besuchte.

Dr. med. Jürgen Schwickerath ist in Köln geboren.

Seit 1997 ist er Leiter der Frauenklinik und des Brustzentrums am St. Martinus-Hospital in Olpe.

Er ist Mitbegründer des Patientenvereins „Verein zur Förderung ganzheitlicher Medizin und
Psychotherapie bei Brustkrebs e.V.- Kompetenz gegen Brustkrebs“, der 2001 ins Leben gerufen wurde.

Wenn die Diagnose „Krebs“ lautet, kann das Leben aus allen Fugen geraten.

Vielfach stellt sich ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit ein, das durch die Mediziner und ihre Sprache noch verstärkt wird.

 

Herr Dr. Schwickerath stand uns als Experte zu allen Fragen rund um die Erkrankung und um die Krebstherapie zur Verfügung.

Nach einer Vorstellungsrunde fing Dr. Schwickerath pünktlich um 19 Uhr mit der Veranstaltung an.
Er sammelte zunächst die Fragen der Teilnehmerinnen, die er dann ausführlich und sehr verständlich beantwortete.
Er nahm sich sehr viel Zeit für die Erklärungen zur Entstehung, diverser Behandlungen, der Einteilung der Schweregrade
einer Krebserkrankung etc.
Wegen der zweieinhalbstündigen Länge, war es sehr anstrengend, aber sehr informativ und interessant.

Die Teilnehmerinnen waren begeistert.

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Vielen, herzlichen Dank an Herrn Dr. Schwickerath.

3. Juni 2019

Um 18.15 Uhr hielt die Psychoonkologin Birgit Klein einen Vortrag über Psychoonkologie.

Birgit Klein ist seit 1999 in der Krankenhausseelsorge tätig.
Seit 2002 arbeitet sie auch mit Tumorpatienten.
Im Jahr 2005 machte sie eine Ausbildung zur Psychoonkologin und
arbeitete bereits teilweise auf diesem Gebiet im Krankenhaus Waldbröl.
Seit 2009 ist sie fest als Psychoonkologin im Krankenhaus Waldbröl angestellt.

Frau Klein sprach Themen an wie

  • Was ist Psychoonkologie?
  • Gesundheitsplanung:
    Wie kann ich mein Leben verändern?

Außerdem machte sie zur psychoonkologischen Behandlung Mut.

Nach anfänglichem Vortrag ging es sehr schnell in eine Diskussionsrunde über.
Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen. Die Teilnehmerinnen fühlten
sich gut aufgehoben und jede war mit großem Interesse dabei.

Die Diagnose einer Krebserkrankung und deren Behandlung ist ein starke psychische Belastung und ein Einschnitt in das Leben der Patienten und ihrer Angehörigen.
In der psychoonkologischen Beratung geht es darum, mit den entstehenden Unsicherheiten, Ängsten und Gefühlen besser umzugehen und in Krisensituationen Hilfe zu finden.
Die Hilfestellungen zielen auf eine Verbesserung der Krankheitsbewältigung ab.

Ganz herzlichen Dank an Frau Klein.

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6. Mai 2019

Imke Jaksic und Rita Rathgeber vom Sanitätshaus der Bärenapotheke Nümbrecht
präsentierten uns BH’s, Wäsche & Bademoden für Betroffene.

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Seit 2007 offeriert das Sanitätshaus der Bärenapotheke
in Nümbrecht seinen Service als Sanitätshaus und
Reha-Spezialist für anspruchsvolle Kunden.

Gründer des Unternehmens für Reha-Technik, Gesundheitsprodukte und erweiterte Dienstleistungen
ist Dr. rer. nat. Heiden e.K., der mit seiner fundierten Ausbildung und seinem Know-how für die Qualität des
zertifizierten und präqualifizierten Sanitätshauses steht.

Oberste Zielsetzung ist die bestmögliche, unkomplizierte
und schnelle Versorgung von Menschen.

Die Leistungen sind auf verschiedene Gesundheitsgebiete ausgerichtet, bei denen das Team mit viel Wissen,
Empathie und Hilfestellung ein guter Ansprechpartner ist.

Spezialisiert sind sie etwa auf die brustprothetische
Versorgung sowie auf die lymphologische und
phlebologische Kompressionstherapie.

Alle Teilnehmerinnen waren sehr interessiert und genossen die fantastische Beratung
und die lockere Atmosphäre.

Ganz besonders gelungen war die Tatsache, dass sich jede Teilnehmerin viel Zeit
nehmen und viele Artikel auch auspacken und betrachten konnte.

Es hat viel Spaß gemacht und war viel persönlicher als im Geschäft.

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Ein ganz großes Dankeschön an die Damen vom Sanitätshaus
für ihre Geduld und die freundliche Beratung.

1. April 2019

Unter der Anleitung der Schmuck-Designerin Andrea Böhland,
Young & Cheeky, hatten wir die Möglichkeit, unseren eigenen Schmuck zu fertigen.

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Andrea Böhland:

‚Als ein fixer Gedanke Formen annahm, fand ich mehr als ein nur neues Hobby.
Das war im August 2018. Seitdem bastle ich in meiner Freizeit an Ohrringen, Ringen und Halsketten.
Immer wieder suche und finde ich neue Motive und Ideen für Anhänger oder die Herstellung neuer Schmuckstücke.
Auch auf Sonderwünsche gehe ich ein und konnte bis jetzt alles zur Zufriedenheit der Kunden herstellen.‘

 

Nach den medizinischen Behandlungen von Krebs kommt es oftmals zu unerwünschten
und belastenden Nebenwirkungen wie z. B. Kribbeln und Taubheitsgefühl der Hände und
Füße (chemotherapeutisch bedingte Polyneuropathie), Denk- und Konzentrationsstörungen.

Zur Verbesserung oder den Erhalt verlorener körperlicher, geistiger oder seelischer
Funktionen tragen feinmotorische Aktivitäten zur besseren Bewältigung der Aufgaben im
täglichen Leben entscheidend bei.

Kunst- und Gestaltungstherapie wie die Herstellung von Schmuck fördern die motorisch funktionellen Fähigkeiten.

Auch für die psychische Stabilisierung und als Hirnleistungstraining dient die
Schmuckherstellung als gute Übung mit einem anschließenden, schönen Erfolgserlebnis
durch das Tragen der selbst gemachten Ketten und Co.

Ein herzliches Dankeschön an Andrea Böhland.

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Es wurde ein sehr lustiger Abend, der auch denTraurigen unter uns
ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Marion Brosche von den ‚Herzkissen-Damen‘ besuchte unser Treffen ganz spontan.
Sie verteilte kleine Stoffherzen, die man über einen Port legen kann, damit die Stelle geschützt und gepolstert ist.
Außerdem verschenkte sie kleine Kissen, die man am Sicherheitsgurt im Auto befestigen kenn, damit dieser nicht
an den Operationsnarben reibt.

Frau Brosche gehörte zum Herzkissenteam, einer Gruppe von Damen aus Denklingen, die Herzkissen nähen.
Diese Kissen werden an alle Damen verteilt, die an Brustkrebs operiert werden.
Das Herzkissenteam verteilt hauptsächlich in den Krankenhäusern in Gummersbach, aber auch für mamma CAMPY
wird fleißig genäht.

 

Leider ist Marion Brosche im Jahr 2021 verstorben. 
Das mamma CAMPY-Team sowie alle anderen Teilnehmerinnen der Selbsthilfegruppe sind sehr bestürzt darüber
und trauern mit den Angehörigen.

Vielen herzlichen Dank auch an das Herzkissenteam.

4. März 2019

Wir entspannten uns mit Rosemarie Schiffbauer aus dem Yoga und Pilates Studio Much.

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Rosemarie Schiffbauer ist seit vielen Jahren im Bereich Gesundheitssport tätig (Herzsport, Diabetes, Stütz-und Bewegungsapparat sowie Sport nach Krebs).

2012 hat sie ihre Yogalehrer-Ausbildung am „Institut für
Yoga und Gesundheit“ in Köln abgeschlossen.

Neben ihrer Arbeit  als Trainer für mehrere Sportvereine,
hat sie ein eigenes Yoga & Pilates Studio in Much.

Statt nur über GESUNDHEIT zu reden, sollte man SELBST etwas für sie TUN.

Josef Pilates

Das Motto unserer Yoga-Stunde:
*
 
Bewusstheit und Achtsamkeit *

Durch sanfte Asanas (Übungen ) forderten wir unseren Körper ohne ihn zu überfordern.
Wir spürten unsere Kraft und genossen sie.
Atemübungen halfen uns unseren Geist zur Ruhe zu bringen und dadurch zu entspannen.
Es spielte keine Rolle, wie fit oder beweglich die einzelne Person ist:
Jeder konnte bei dieser Yoga-Stunde mitmachen.

Yoga macht stark  und es macht Spaß!

Dieses Mal waren ab 19.30 Uhr auch ‘Nicht Betroffene’ herzlich willkommen!

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Herzlichen Dank für die anschaulichen
Demonstrationen und Erklärungen!

4. Februar 2019

Wir luden zu einem Schmink- und Kosmetikabend ein, bei dem uns eine erfahrene Kosmetikerin zur Seite stand.

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Simone Lindenau-Holschbach ist gelernte zahnmedizinische Fachangestellte

und übt seit 2014 den Beruf als Nageldesignerin aus.

Im Jahr 2015 absolvierte sie erfolgreich die Ausbildung zur Kosmetikerin.

Eine weitere Ausbildung zur Make-up und Wimpernstylistin folgte im April 2015.

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Jede Frau ist schön!

Schminken für mehr Lebensenergie ist keine falsche Eitelkeit.

Trotz der Krankheit möchte frau sich gut fühlen und etwas Normalität in den
Alltag zurückbringen.

Mut zu etwas Farbe mit natürlichem Pepp im Gesicht bringt nicht nur Attraktivität,
sondern auch Selbstsicherheit.

Schminken heißt nichts Anderes als Vorteile hervozuheben und kleine Fehler zu
kaschieren. Das macht jede Frau attraktiver.

Frauen, haben sich getraut! Es war ein erfolgreicher Abend.

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Wir danken der Bärenapotheke Nümbrecht für ihre
großzügigen Spenden!

Außerdem danken wir Simone Lindenau-Holschbach für ihre kosmetische Beratung und ihr Präsent für alle Teilnehmerinnen!

In ihrer Freizeit näht unsere Marianne näht mit viel Kreativität und Leidenschaft
Stirnbänder, Armstulpen, Hüftschmeichler und vieles mehr aus Walkwolle, die
sie auf diversen Kunsthandwerkermärkten zum Kauf anbietet.

Bei diesem Treffen präsentierte sie einige Ihrer Kreationen der Selbsthilfegruppe.

7. Januar 2019

Wir gestalteten Acrylbilder an unserem fantasievollen Malabend mit Marianne.

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Nach ihrer Erkrankung hat Marianne das Malen für sich entdeckt.

Um verschiedene Maltechniken zu erlernen, besuchte sie diverse Workshops.

Viele ihrer Bilder wurden sowohl ausgestellt, zu besonderen Anlässen verschenkt wie auch verkauft.

Jede malte, was sie mochte:  

Wir experimentierten mit Farben, malten in entspannter Atmosphäre und vergaßen die Welt.

Unsere Marianne stand uns mit Rat und Tat zur Seite.

Malen

Bilder waren und sind eine der ersten Ausdrucksformen des Menschen.

Sie werden von uns so gemalt, wie wir unser Leben leben:
Unerwartetes und Überraschendes kann während der Entstehung des Bildes auftauchen, uns in Kontakt mit unseren nicht wahrgenommenen Bedürfnissen und Gefühlen bringen.

Dies kann uns helfen, unseren persönlichen Gestaltungsspielraum zu erweitern oder neue Lösungsmöglichkeiten und Perspektiven zu erkennen.

Das Malen wirkt wohltuend und heilsam. Es führt zu neuen Wegen und Lösungen,
wo Denken und Worte nicht mehr helfen.

 

JEDER kann malen!

Collage2

Ganz herzlichen Dank für die kreative Inspiration!

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